VUCA löst das Paradigma der Globalisierung ab – welchen Beitrag kann das Legal Department leisten

VUCA löst das Paradigma der Globalisierung ab – welchen Beitrag kann das Legal Department leisten

Die Welt war noch nie so vernetzt wie jetzt. Verschiedene Konzepte für Produktion und Lieferketten prägen das Wirtschaftsleben. Doch diese Strukturen sind sehr empfindlich. Sobald ein Teil einer komplexen Prozesskette nicht funktioniert, kann es zu Engpässen in Produktions- und Lieferketten kommen und diese wiederum haben ein hohes Risikopotential für weitreichende Konsequenzen. Experten sind sich einig, dass die Komplexität der Wirtschaftsabläufe durch die zunehmende Digitalisierung nochmals signifikant angestiegen ist und weiter ansteigen wird. Demzufolge wird eine eindeutige Beurteilung, welche Maßnahmen welche Effekte auslösen, kaum mehr möglich sein.

Die Bedeutung von Risikomanagement wird zunehmen

Die VUCA-Welt löst das Paradigma von Wachstum und Globalisierung ab. VUCA ist ein Akronym und verdeutlicht, dass die Wirtschafts- und Arbeitswelt von Volalität (Voltility), Unsicherheit (Uncertainty), Komplexität (Complexity) und Ambiguität (Ambiguity) gekennzeichnet sein wird.

Krisen wie der Klimawandel, der Brexit oder die COVID-19 Pandemie zeigen deutlich, dass das VUCA-Prinzip bereits allgegenwertig ist. Sie verursachen massive Störungen oder sogar Unterbrechungen in den Betriebsabläufen. Unternehmen, mit einem gut geplanten Risikomanagement, insbesondere einem systematischen Business Continuity Management (BCM), zeigen, dass sie auf Krisen schneller und flexibler reagieren konnten. Sie verfügen oft auch über eine deutlich bessere Absicherung als Unternehmen, die kein geeignetes BCM vorweisen konnten. Gleichwohl sind 9 von 10 Unternehmen der Meinung, dass sie weiteres Verbesserungspotential in Bezug auf ihr Risiko- und Business Continuity Management sehen.

Verträge als Grundlage für eine systematische Analyse und Darstellung der Risikofaktoren

Eine vollständige Erfassung aller Verträge und eine systematische Darstellung, welche wirtschaftlichen Folgen die Nichteinhaltung der vertraglich zugesicherten Leistungen hat, könnte ein erster wichtiger Beitrag der Rechtsabteilung zu einem systematischen BCM und Risiko Management sein. Ein Vergleich zwischen abgeschlossenen Verträgen und Produktions- bzw. Lieferketten zeigen wesentliche Handlungsfelder und auch etwaige Lücken in der Absicherung.

Den vollständigen Artikel von Dr. Juergen Erbeldinger, CEO der ESCRIBA AG, lesen Sie im Deutschen AnwaltSpiegel sowie in englischer Sprache im Online-Magazin GoingDigital. Beide Publikationen setzen sich mit dem technologiegetriebenen Wandel der Legal-Szene auseinander und geben spannende Einblicke in Themenfelder wie Digitalisierung, Sicherheit im Netz und Datenschutz für Rechtsabteilungen und Kanzleien.

Weiterführende Links

Deutscher Anwaltsspiegel – Ausgabe 08/2022

GoingDigital – Ausgabe 01/2022

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