Umfrage zur KI-Nutzung am Arbeitsplatz – stille KI-Transformation mit Risiken

Der KI-Boom setzt viele Unternehmen unter Druck.

Einerseits werden Mitarbeitende dazu ermutigt, mit KI-Tools zu arbeiten, andererseits fehlen oft Richtlinien und konkrete Vorgaben für den Umgang mit sensiblen internen Daten und wertvollem Unternehmenswissen. Dadurch bewegen sich viele Mitarbeitende in einer Grauzone der KI-Nutzung am Arbeitsplatz. Dies führt oftmals zu einer unreglementierten KI-Transformation im Hintergrund, die für Unternehmen mit Risiken verbunden ist. 

Mit diesem heiklen Thema beschäftigt sich das neue Whitepaper von ESCRIBA. Für diese Untersuchung hat das Marktforschungsinstitut Bilendi im Juni 2026 im Auftrag von ESCRIBA 1.037 Beschäftigte in Deutschland befragt, die überwiegend am Schreibtisch arbeiten. 

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Sichern Sie sich wertvolle Insights und vermeiden Sie Risiken von KI-Nutzung am Arbeitsplatz. Mit ESCRIBA schöpfen Unternehmen und Organisationen ihr volles Potenzial aus – angetrieben durch smarte Tools und ganzheitliche Transformationsstrategien.

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„Die KI-Transformation ist ein Veränderungsprozess, bei dem die Beschäftigten mitgenommen werden müssen“, kommentiert Dr. Juergen Erbeldinger, CEO und Gründer von ESCRIBA, die Umfrageergebnisse.

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Vorab ein paar interessante Fakten

Bereits 47,8 Prozent der Beschäftigten,

die überwiegend am Schreibtisch arbeiten, nutzen beruflich KI-Tools wie ChatGPT oder Gemini, die nicht von ihren Arbeitgebern bereitgestellt werden.

Ein Großteil der Beschäftigten,

die einer Arbeit am Schreibtisch nachgehen, wird mit den Herausforderungen, die Künstliche Intelligenz mit sich bringt, allein gelassen. Nur 45,2 Prozent der Befragten geben an, dass es bei ihrem Arbeitgeber „klare Regeln“ gibt, „welche KI-Tools genutzt werden dürfen“.

Weiterbildungen für Beschäftigte,

deren Aufgaben sich durch den KI-Einsatz verändern, gibt es nur bei 32,2 Prozent der Befragten.

Der Wunsch nach Unterstützung

ist deutlich größer als die Angebote der Arbeitgeber. Klare Regeln zur Dateneingabe in KI-Tools wünschen sich 62,4 Prozent. Eine KI-Weiterbildung wünschen sich 62,1 Prozent der Befragten. Ebenfalls eine Mehrheit von 60,9 Prozent möchte klare Regeln, welche Tools überhaupt genutzt werden dürfen.

KI ist im Arbeitsalltag längst angekommen

Fakt ist: Künstliche Intelligenz ist im Berufsalltag der Desktop-Worker längst angekommen. 49 Prozent von ihnen nutzen KI „mehrmals pro Woche“, „täglich“ oder „mehrmals täglich“. Die Nutzung ist besonders unter Akademiker:innen (56,3 Prozent gegenüber 41,6 Prozent bei Nicht-Akademiker:innen) sowie unter Jüngeren im Alter von 18 bis 29 Jahren (63,6 Prozent gegenüber 34,7 Prozent bei Beschäftigten zwischen 60 und 65 Jahren) verbreitet.

Unkontrollierte Risiken der KI-Nutzung am Arbeitsplatz

Fehlende Regeln, fehlende Unterstützung. Weil sich viele Mitarbeitende bei der KI-Nutzung allein gelassen fühlen, greifen sie auf sogenannte „Schatten-KI“-Lösungen zurück. Das bedeutet, dass interne Unternehmensdaten und -informationen in nicht freigegebene KI-Systeme eingegeben werden.

42,7 Prozent der befragten Schatten-KI-Nutzenden haben schon einmal Entwürfe für interne E-Mails in nicht vom Arbeitgeber bereitgestellte KI-Tools wie ChatGPT oder Gemini eingegeben. „Strategische Informationen zu Projekten, Produkten oder Kunden“ haben bereits 15,7 Prozent eingegeben, weitere 25,4 Prozent können sich das zumindest vorstellen.

KI-Parallelwelt in Unternehmen

„Unsere Umfrage zeigt: Die Mitarbeitenden stehen unter dem Druck, die neue Technik anzuwenden, und sind in der KI-Praxis deshalb häufig schon weiter als ihre Arbeitgeber. Ohne klare interne Regeln und Vorgaben entstehen operative und datenschutzrelevante Risiken“,

sagt Steffen Kühn, Chief Information Security Officer von ESCRIBA.

Wer das Thema ignoriert, riskiert laut Kühn eine Parallelwelt der KI-Nutzung im Unternehmen – mit allen Risiken und Nachteilen.
Christian Keller

Christian Keller
Business Development

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