No- und Low-Coding als Schlüsseltechno­logie für die Digitalisierung

Agilität und Geschwindigkeit als zentrale Mehrwerte für Unternehmen

Ein Großteil der User nutzt einen Großteil der Funktionen von Standardsoftware nicht. No- und Low-Code Technologie durchbricht dieses und weitere Paradigmen der Softwareerstellung.  No-/Low-Coding dabei beschreibt einen modernen und effizienten Weg, Software zu erstellen.

No-Coding

No-Coding ist das Erstellen und Anpassen eigener Softwareanwendungen ohne Verwendung von Quell- oder Programmiercode. Im Consumer-Markt handelt es sich dabei üblicherweise um einfache Anwendungen zur Verwaltung von Daten, während im Enterprise- bzw. B2B-Segment bereits anspruchsvolle Anwendungen mit wenigen Mausklicks erstellt werden können. Führende Systeme wie die ESCRIBA No-/Low-Code Plattform ermöglichen es, leistungsstarke Apps für das Enterprise Service Management und die Optimierung daten- und dokumentenintensiver Prozesse per No-Coding zu erstellen.

Mittels No-Coding können schon heute Anwendungen erstellt werden, die umfassende Funktionen aus dem Case-/ Ticket-Management, dem Business Process Management und der Dokumentenerstellung nutzen. Mit diesen No-Code Anwendungen gelingt es, die relevanten Kontaktpunkte zu Kund:innen, Mitarbeitenden und Partner:innen gezielt zu gestalten.

Der zentrale Vorteil dieses Ansatzes ist, das sogenannte „Enabling the Frontliners“ bzw. “Citizen Development”. Fachabteilungen können eigenständig Digitalisierungs- und Optimierungsprojekte in einem bestimmten Rahmen selbst vorantreiben.

Agilität der Organistation

Quelle: Partake GmbH 2021 / Umfrage mit 43 Unternehmen

Low-Coding

Low-Coding beschreibt das Erstellen und Anpassen von Softwareanwendungen unter Verwendung von vorgefertigtem Quell-/ Programmiercode. Hierzu gehört auch von Generatoren automatisch erstellter Code. Low-Coding richtet sich im Gegensatz zum No-Coding nicht an Fachabteilungen, sondern an Anwendungsentwickler:innen der IT- oder Fach-IT.

Die Vorteile von Low-Coding sind

  • Zeitersparnis (vorgefertigter Code)
  • Qualität (getesteter Code)
  • Weiterentwicklung der Code-Blöcke durch den Markt (geteilter Code)

Die Vorteile spiegeln sich in signifikant kürzeren Projektlaufzeiten und deutlich niedrigeren Kosten sowie dem Versprechen „never get outdated“ wieder.

Die Kombination aus No- und Low-Coding

Der Ansatz auf vorgefertigten Code zuzugreifen oder Code-Generatoren einzusetzen, ist so alt wie die Anwendungsentwicklung selbst. Neu sind hingegen die Leistungsfähigkeit und der Umfang vorgefertigter Code-Blöcke, deren einfache und umfassende Verfügbarkeit sowie die deutlich gesunkenen Kosten für diese Art von Quellcode.

Eine wesentliche Stärke ist die Kombination mit dem No-Coding. Daraus ergibt sich ein wichtiger Perspektivwechsel sowie die Nähe zu den Fachanwender:innen und Fachbereichen. Erst daraus und aus der nativen Verbindung mit den agilen Arbeits- und Managementansätzen ergibt sich die durchschlagende Kraft der No- und Low-Coding Technologie.

Bereitschaft zur und Reife
der Digitalisierung

(Selbsteinschätzung / Skala 1 bis 5)

Quelle: Partake GmbH 2021 / Umfrage mit 43 Unternehmen

Start Working Agile

No-Coding und Low-Coding leben vom unmittelbaren Ergebnis: Eine App kann tatsächlich in zehn Minuten gebaut und unternehmensweit ausgerollt werden. Mithilfe von Feedback und Erfahrungswerten wird die Anwendung stufenweise verbessert. Damit werden die Grundprinzipien agilen Arbeitens von Anfang an erlebt und erlernt. Gleichzeitig steht mit einer No-/Low-Code Plattform das richtige Werkzeug für dauerhaftes agiles Arbeiten zur Verfügung. Enabling und Empowerment der Belegschaft sind entscheidend bei der Digitalisierung.

Reaktionsgeschwindigkeit und Time-to-Market

Fachbereiche werden in die Lage versetzt, eigene Softwareanwendungen zu erstellen und iterativ anzupassen, während die Unternehmens-IT von fachinhaltlich geprägtem Arbeiten weitestgehend entlastet wird. Das Problem mangelnder IT-Ressourcen für die Anwendungsentwicklung wird dank dieser Verlagerung gelöst. So gelingt es, bei der Digitalisierung besser und schneller voranzukommen, vor allem aber können Erfahrungswerte und Kundenfeedbacks schneller umgesetzt werden. Die Reaktionsgeschwindigkeit steigt und die Time-To-Market wird deutlich verkürzt.

Enabling the Frontliners

Warum wir mit Hilfe von NLC agiler werden müssen

Quelle: Partake GmbH 2021 / Umfrage mit 43 Unternehmen

Vom Anwender zum Product Owner: andere und bessere Software

Die Tatsache, dass Fachanwender:innen auch selbst einfache Anwendung bauen können, führt dazu, dass Aufgaben und Abläufe softwaretechnisch gestützt werden, die sonst außen vor bleiben. Es entsteht andere Software.

Da beim No-Coding die Fachseite selbst in der Pflicht und Verantwortung ist, werden aus Betroffenen nicht nur Beteiligte, sondern sogar Gestalter. Fachexpert:innen entwickeln als No-Coder ein ganz anderes Verständnis für IT und wachsen in die Rolle des fachlichen Product Owners hinein. Damit entsteht direkt in den Fachabteilungen eine strategische Kernkompetenz, Softwareprojekte zu steuern. Bei der Kombination von No-und Low-Coding entsteht deshalb in aller Regel Software, die einen deutlich höheren Nutzen hat und damit letztendlich bessere Software ist.

Die wichtigsten Gründe für den Einsatz von No-/Low-Code Plattformen

Quelle: Partake GmbH 2021 / Umfrage mit 43 Unternehmen

Einsatzbereiche von No-/Low-Coding und Eignung für Projekte

Quelle: Partake GmbH 2021 / Umfrage mit 43 Unternehmen

Bedeutung der No-/Low-Coding Technologie

Führende Technologieberater wie Forrester, Gartner und Foundry (ehemals IDG) sehen im No- und Low-Coding den wichtigsten IT-Trend für die kommenden Jahre. Schätzungen zufolge könnten 90% der heute existierenden Software im Enterprise-/Business-Markt innerhalb der nächsten zehn Jahre durch selbst erstellte Software auf Basis von No-/Low-Coding ersetzt werden.

No- und Low-Code Plattformen können eigenständig eingesetzt oder als Endstufe vor bestehende und teilweise sehr schwer anzupassende Systemlandschaften gesetzt werden. Damit können auch Unternehmen mit schwer anpassbaren Legacy-Anwendungen von der Technologie profitieren und Geschwindigkeit bei der Digitalisierung aufnehmen.

No-/Low-Code Technologie wird heute in der Regel als Service auf cloudbasierten Plattformen zur Verfügung gestellt. Bereits jetzt wird mehr in den Aufbau einer No-/Low-Coding Infrastruktur investiert als in herkömmliche Plattformen zur Anwendungsentwicklung. Der globale Markt für Low-Code Plattformen wird voraussichtlich von 13,2 Mrd. USD im Jahr 2020 auf 45,5 Mrd. USD im Jahr 2025 anwachsen (MarketsandMarkets™ Studie aus 2020).

Unabhängig von der Intensität des Trends und der Geschwindigkeit der Umstellung sind NLC-Plattformen aus mehreren Gründen eine Schlüsseltechnologie für die Digitalisierung:

  • No-/Low-Coding ermöglicht Digitalisierung und löst die IT-Engpassressource in der Anwendungsentwicklung auf.
  • No-/Low-Coding reduziert Projektlaufzeiten und -kosten signifikant, wodurch andere Business Cases interessant und rentabel werden.
  • No-/Low-Coding erhöht die Qualität und Zuverlässigkeit von Anwendungen.
  • No-/Low-Coding ist Agilität in Reinform: Prototypen und Minimal Viable Products (MVP) ermöglichen frühes und schnelles Testen; Feedback und Erfahrungswerte helfen Fehlentwicklungen zu vermeiden.
  • No-/Low-Coding leistet einen wesentlichen Beitrag zum Change Management, da Anwender:innen und Fachexpert:innen in die Lage versetzt werden, eigenständig Digitalisierungs- und Optimierungsprojekte voranzutreiben.

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